top of page

So kann E-Mail-Marketing nachhaltiger werden

Donnerstagnachmittag irgendwie ein bisschen das Klima retten? „So geht es nicht“, gibt Luisa Neubauer auf dem OMR 2023 klar zu verstehen*. Unternehmen müssen in die Verantwortung, keine Werbung mehr für Ideen von gestern machen und ihre Arbeit nachhaltiger gestalten. Uns bei meetome hat ihre Key Note inspiriert unser Tun – vor allem unser Steckenpferd „E-Mail-Marketing“ – nochmal genauer zu betrachten.

 

Der Versand von E-Mails ist enorm. Laut absolit und dem Deutschen Dialogmarketing Verband setzen 98,9 % der Unternehmen Maßnahmen im E-Mail-Marketing ein. Im Vergleich zu anderen Kommunikationstools ist die E-Mail nicht nur schnell, effizient und zielgruppen-genau, sondern auch eins der emissionsärmsten digitalen Tools. Vor allem, wenn man beachtet, wie viele Informationen eine E-Mail gegenüber bspw. einer Messenger-Nachricht oder einer Google-Suchanfrage beinhalten kann.**



Verbesserungspotenzial gibt es trotzdem – diese 5 Punkte machen eure und unsere E-Mails zumindest etwas nachhaltiger


1. Unser Top-Tipp: Reduzierung des Datenvolumens

Hier kann man richtig einfach CO2e einsparen! Denn je größer die Inhalte, desto mehr Leistung wird zum Speichern und Abrufen benötigt. Die E-Mail schneidet hier im Vergleich z. B. zur Webseite oder Video-Ad auf YouTube schon deutlich besser ab. Brevo schlüsselt das auf seiner Webseite genauer auf: Ein 30 sekündiges Video auf YouTube hat beispielsweise eine Größe von circa 15 MB, eine E-Mail hingegen nur 0,093 MB.** Was ist zu tun?

  • Vermeidung unnötig großer Dateianhänge, um den Ressourcenverbrauch zu verringern.

  • Komprimierung von Bildern und Dokumenten, um Dateigrößen zu minimieren.

2. Tipp: Optimierung der E-Mail-Infrastruktur und -Versandtechnologie

  • Verwendung effizienter Server und Infrastruktur, um Energie zu sparen.

  • Einsatz von E-Mail-Versandtechnologien, die den CO2-Ausstoß reduzieren.

3. Tipp: Effiziente Datenverwaltung und Zielgruppensegmentierung

  • Regelmäßige Bereinigung und Aktualisierung der Kontakt-Datenbank, um veraltete und inaktive Kontakte zu entfernen.

  • Segmentierung der Zielgruppen, um nur relevante E-Mails zu versenden.

4. Tipp: Verwendung nachhaltiger Designs und Templates

  • Einsatz einfacher, ressourcenschonender E-Mail-Designs, um den Ladeaufwand zu reduzieren.

  • Verwendung umweltfreundlicher Farben und Hintergründe, die weniger Energie verbrauchen.

5. Tipp: Förderung von nachhaltigem Nutzerverhalten

  • Integration von Call-to-Action-Buttons, die zu umweltfreundlichen Alternativen anregen (z. B. Online-Anmeldung statt Ausdruck von Unterlagen).

  • Sensibilisierung der Empfänger für die Bedeutung von Nachhaltigkeit im Bereich „E-Mail“ (z. B. Fakten im Abbinder)

Diese Maßnahmen tragen dazu bei, das E-Mail-Marketing nachhaltiger zu gestalten. Jedoch hat jede einzelne E-Mail einen Impact auf die Umwelt und Kosten-Nutzen sind immer abzuwägen.

Unser Weg zu noch mehr Nachhaltigkeit 🍃


Dass Nachhaltigkeit Thema für jedes Unternehmen sein muss, steht außer Frage. Bei meetome befolgen wir einen Großteil der oben beschrieben Tipps: Beispielsweise prüfen und aktualisieren wir regelmäßig unsere Kontakt-Datenbank, erstellen regionale und auf die Kampagnenziele ausgerichtete Verteiler, stellen Inhalte als digitale Version über Links zur Verfügung und vermeiden große Anhänge.

Wir wollen unser E-Mail-Marketing noch nachhaltiger machen und uns in der kommenden Zeit auf nachhaltige Designs und Templates fokussieren.


E-Mail-Marketing ist natürlich nicht der einzige Bereiche, der in einem Unternehmen auf Nachhaltigkeit überprüft werden muss. Das Thema liegt uns am Herzen und wir hoffe, dass auch ihr genauer hinschaut und fortlaufend Verbesserungen umsetzt. Nur so können wir unseren Beitrag zu dem leisten, was Luisa Neubauer in ihrer Key Note* nochmal verdeutlicht hat.


* Der Beitrag „Cut the Bullshit“ von Luisa Neubauer auf dem OMR 2023 kann auf dem OMR-YouTube-Kanal nachgeschaut werden.

** Die CO2e-Angaben variieren jeweils z. B. nach Länge und Dateigröße. Die Angaben variieren zudem je nach Studie und Anbieter.


Comments


bottom of page