top of page

Ab vom Schuss und trotzdem digital vernetzt bis an die Zähne?

Jugendliche auf dem Land – eine durchaus unterschätzte Zielgruppe. Für ländlichen Kampagnenerfolg braucht es aber die richtige Ansprache über die richtigen Kanäle. Von WhatsApp bis hin zu Fußball und Feuerwehr – hier erfährst du, wie die Jugend auf dem Land tickt und wie du sie erreichst!


 

Wie ticken junge Menschen auf dem Land?


Mindset


Menschen in ländlichen Regionen zeichnen sich häufig dadurch aus, dass sie oft eine engere Verbindung zur Natur haben und traditionelle Werte und Bräuche stärker in ihrem Alltag verankert sind. Die Gemeinschaften können enger zusammenhalten, da die Bevölkerungszahlen geringer sind und die Menschen sich besser kennen. Die ländliche Bevölkerung neigt manchmal zu einem ruhigeren Lebensstil und ist stärker von landwirtschaftlichen oder handwerklichen Tätigkeiten geprägt.


Selbstversorgung und Dinge reparieren haben einen höheren Stellenwert als für Menschen in der Stadt. Zudem ist das Engagement in der eigenen Region ein wichtiger gesellschaftlicher Akt im ländlichen Raum. Auch das „Verbunden-sein“. Ob es nun digital via WhatsApp-Gruppen ist oder analog beim Stammtisch oder am Gartenzaun.



Interessen


Junge Menschen in ländlichen Regionen engagieren sich mehr als in der Stadt (39 % im Vergleich zu 30 %), wobei Mädchen engagierter sind als Jungen. Jugendliche auf dem Land legen mehr Wert auf Freizeit, Natur und Umwelt als ihre städtischen Altersgenossen. Sie sind oft in einer breiten Palette von Vereinen aktiv, wobei traditionelle Vereine auf dem Land eine größere Rolle spielen. Die Mehrheit der Jugendlichen aus ländlichen Gebieten (87 %) identifiziert sich mit dem Land und ist oft stärker familiär geprägt als Jugendliche in der Stadt. Das Interesse an Handwerksberufen ist auf dem Land größer, während in der Stadt Büro-, Verwaltungs- und IT-Berufe beliebter sind. Ein beträchtlicher Anteil der Jugendlichen auf dem Land (27 %) möchte während ihrer Ausbildung oder ihres Studiums zu Hause wohnen bleiben.


Mit diesem Vorwissen, was die Zielgruppe im ländlichen Raum denkt und auszeichnet, lässt sich inhaltlich schon mal arbeiten. Wenn du weißt, was deine Zielgruppe denkt und interessiert, kannst du darauf deine Ansprache anpassen, sodass sie genau ins Schwarze trifft.



Wo und wie erreiche ich sie am besten?


Digital vernetzt – Social Media is Key


Für die Gen Z und die Gen Alpha, aufgewachsen in der Digitalisierung, Social Media Natives, verschmilzt das reale und digitale Leben auf natürliche Weise. Aufgrund der geringeren Bevölkerungsdichte und dem Fehlen von vielfältigen kulturellen Angeboten im ländlichen Raum ist der Austausch über und das Nutzen von sozialen Medien und Streaming-Plattformen enorm wichtig.

Chatten mit Freunden im Internet wird von Jugendlichen im ländlichen Raum als zweitbeliebtestes Hobby genannt. Deutlich höher als im bundesweiten Durchschnitt. Meistbenutzte Kanäle sind hier ganz klar WhatsApp, TikTok, Snapchat, YouTube und Twitch.


Social Media nehmen im Leben der Jugendlichen einen hohen Stellenwert ein, weshalb es auch kaum verwunderlich ist, dass auch die Informationsbeschaffung über soziale Plattformen läuft. Google als Suchmaschine? Lang nicht mehr Nummer eins bei Gen Z und Gen Alpha.



Real Life – Fußball oder Feuerwehr


Für Jugendliche unter 18 auf dem Land sind Schule und Vereine zentrale soziale Orte abseits der digitalen Welt. Die Ansprache dieser Multiplikator:innen, also Vereinsleiter:innen und Lehrer:innen, kann sich also durchaus lohnen.


Von Jugendfeuerwehr über Fußballverein bis hin zu den jungen Gemeinden: Die Vernetzung mit gleichaltrigen in der Freizeit ist essentiell für das Sozialleben. Vereine und Verbände sind mit ihren Mitgliedern viel stärker vernetzt als noch vor der Pandemie, die der Digitalisierung nochmal einen Schub gegeben hat. Ob das nun die WhatsApp- oder Telegramgruppe der Freiwilligen Feuerwehr ist oder der direkte Mailversand an alle Mitglieder im Schützenverein.


Auch Social Media werden insbesondere für die Jugendvereine und -verbände immer wichtiger, um neue Mitglieder zu gewinnen, einen Einblick ins Vereinsleben zu geben, aber auch für Stakeholderkommunikation. Jeder Jugendverein- oder verband besitzt eine E-Mailadresse, beinahe jeder hat einen Facebook-, Instagram- und/oder Twitteraccount. Diese Vernetzung lässt sich für eine Ansprache der Vereine, beispielsweise via Social Media oder Direct Marketing, nutzen.



Deine Zielgruppe hängt auf dem Land ab?


Kein Problem! Wir helfen dir deine Zielgruppe zu erreichen, sollte sie auch noch so weit ab vom Schuss wohnen. Sprich Jugendliche via Social- und Online-Marketing an oder Multiplikator:innen mit unseren Signature Direct Mailings. Wir planen deine ideale Kampagne mit dir!


Comments


bottom of page