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Diese Marketing-Trends solltest du 2024 auf dem Schirm haben

Der 1.000 Beitrag zu den neuesten Marketing Trends in diesem Jahr? Yes. Denn wir haben dir mal die Arbeit abgenommen, recherchiert, quergelesen und gecheckt, um dir einen Überblick zu geben, welche Trends vor allem im Azubirecruiting relevant sind. Fun Fact: Einige der super-duper Trend-Plattformen 2024 hatten wir bereits für 2023 angeteasert. Welche das wohl sind? 😉

 

Threads: Die neue X-Alternative?

Im Dezember 2023 auch endlich in der EU ausgerollt, möchte Threads eine Alternative sein für X (ehemals Twitter), das nach der Übernahme durch Elon Musk deutlich an Glaubwürdigkeit und Nutzer:innen verloren hat. Die App hat in kurzer Zeit eine beachtliche Nutzerbasis aufgebaut. Die hohe Sichtbarkeit von Threads-Beiträgen innerhalb von Instagram und die einfache Integration mit bestehenden Communities machen die Plattform attraktiv für Brands.  Mit dem Fokus auf Echtzeitkommunikation und visuellem Storytelling eignet sich Threads als neues Marketinginstrument im Azubirecruiting und kann für Marken eine vielversprechende Möglichkeit darstellen, um gezielt mit ihrer Zielgruppe zu kommunizieren. Vor allem in der Kommunikation mit der Zielgruppe der Studienabbrecher:innen kann Threads ein spannender Exkurs sein.

LinkedIn: Vom Business Network zur Social Media Plattform

LinkedIn hat sich von einem reinen Business Network zu einer facettenreichen Social-Media-Plattform entwickelt, angetrieben durch die verstärkte Nutzung der Millennials, die mit Social Media aufgewachsen sind. Im Gegensatz zu älteren Generationen betrachten sie LinkedIn als persönliches Social Network und integrieren ihre gewohnten Verhaltensweisen aus anderen Plattformen. Im Fokus stehen authentische Einblicke in das Berufsleben, anstatt altbekannte "Alles ist so toll und ich bin mega erfolgreich in meinem Job"-Posts. Und das macht LinkedIn immer interessanter für die junge Generation. Zudem etabliert sich LinkedIn vermehrt als effektiver Ort für Kooperationen zwischen Marken und Influencer:innen, mit einem Fokus auf professionellem Austausch und Networking. Hierüber können neue – jüngere – User:innen gewonnen werden.

TikTok: Die beliebteste Suchmaschine der Gen Z

Überraschung (nicht): Auch in 2024 gilt TikTok als der Big-Player unter den Social Media-Plattformen. Die Nutzungsdauer liegt mit einem Tag pro Monat weit vor der Konkurrenz. Vor allem Gen Z und Gen Alpha sind hier anzutreffen. Zudem gibt es aktuell noch keinerlei Targeting-Einschränkungen hinsichtlich Alter oder Interessen (alle Azubi-Recruiting-Marketer beten, dass Tag X nie kommen mag). Perfekt also, um seine Brand hier nahezu ohne Streuverluste bekannt zu machen.


Inzwischen hat TikTok Google als Suchmaschine abgelöst und wird von der jungen Zielgruppe auch im Hinblick auf Ausbildungs- und Studieninfos genutzt. Mit hohen Reichweiten, starkem Viralitätspotentential und besten Targeting bleibt TikTok Nummer 1 Tool im Azubi-Marketing.


WhatsApp-Marketing: Community-Building at its best

82 % aller Deutschen nutzen täglich WhatsApp. Exklusive WhatsApp-Kanäle und -Gruppen bieten die Möglichkeit, sich mit Marken und Influencer:innen noch enger zu vernetzen. Authentisches Community-Building und enge Interaktionen mit der Zielgruppe sind hier der Schlüssel, um eine starke Bindung und ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu schaffen – und das liebt die Gen Z. Das intensive Zusammenwirken innerhalb von WhatsApp-Communities ermöglicht nicht nur ein starkes Gemeinschaftsgefühl, sondern auch wertvolle Einblicke für Marken, aber eben auch für ihre Zielgruppen. Die direkte Kommunikation in Echtzeit schafft eine besondere Nähe, die auf anderen Plattformen oft schwer zu erreichen ist. Brands, die hier mitmischen wollen, müssen sich dann "nur" noch mit den altbekannten Datenschutzproblematiken beschäftigen. Diejenigen, die bereits Mittel und Wege gefunden haben, zeigen aber erfolgreich, dass sich die Mühe lohnt. Hier haben wir übrigens auch schon mal was zum Thema WhatsApp geschrieben.

Virtuelle Influencer:innen: Digitale Revolution mit Authentizitäts-Problem


Digitale Avatare bieten eine gute Möglichkeit, Markenbotschaften zu übermitteln. Generiert nach den Wünschen der Marke, können diese künstlichen Influencer:innen maßgeschneiderte Persönlichkeiten verkörpern. Zu beobachten ist jedoch, dass der CPM bei Kampagnen mit virtuellen Influencer:innen etwa ein Viertel niedriger ist als bei traditionellen Influencer:innen-Kampagnen. Darüber hinaus steht dieser technologische Fortschritt auch im Kontrast mit dem wachsenden Bedürfnis nach Authentizität der Gen Z und Gen Alpha. Hier müssen Marken eine ausgewogene Strategie finden, um einen guten Mittelweg zu finden. Am Ende bleibt nur ein Weg: Testen, testen, testen.

Pinterest – Next try, little Underdog

Hierfür recycle ich einfach mal unseren Beitrag vom März 2023, denn Pinterest wird für 2024 als großer Underdog im Social-Media-Marketing GEHYPED! Rund 16 Millionen Deutsche nutzen die Plattform monatlich; davon ist der Großteil unter 34 Jahre alt. Die Zahl der Gen-Z-Nutzer:innen ist im Vergleich zum Vorjahr sogar um ganze 40 % gestiegen. Jetzt wird es aber wirklich mal Zeit, Pinterest für dein Azubirecruiting zu berücksichtigen, oder? Ähnlich wie bei Instagram ist das Targeting hier zwar auch erst ab 18 Jahren möglich – was Pinterest aber im Gesamten so besonders macht und von anderen Social-Media-Plattformen abhebt ist die "Langlebigkeit" organischer Pins: Sie bringen langfristig Klicks, egal, wann sie erstellt wurden. Der Invest in einen eigenen Brand-Account lohnt sich also!

Direct Mailings: Keine Einschränkungen, volle Wirkung


Unberührt jeglicher Targeting-Einschränkungen stehen Direct Mailings ganz klar auf Platz 1. Sie sind ein effektives Mittel im Azubi-Recruiting, um die einflussreichsten Personen im Umfeld von Jugendlichen zu erreichen: Eltern, Lehrer:innen und andere persönliche Berater:innen wie z. B. Vereinstrainer. Sie beeinflussen maßgeblich die Berufswahl von Jugendlichen. Wir von meetome setzen moderne und DSGVO-konforme Direct Mailings um, angepasst an das CI/CD unserer Kund:innen.

Unser Verteilernetzwerk erstreckt sich über Schulen aller Arten, Lehrer:innen-Netzwerke, Elternräte und -verbände, Jugendtreffs und spezialisierte Berufsberatungsstellen. Die Ausweitung auf Jugendämter und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe unterstreicht die Anpassung an die Bedürfnisse der Zielgruppe. Durch Direct Mailings können Unternehmen gezielt Kontaktpersonen der Schüler:innen und deren Netzwerke ansprechen, um relevante Informationen zu Ausbildung und Karriere-Chancen an suchende junge Menschen weiterzugeben.



Schöner Trend-Dschungel: Aber wie soll man sich da entscheiden? 🤯


Wenn eines wichtig ist: sich nicht im Überangebot zu verlieren. Hier zählt Qualität statt Quantität. Analysiere deine Zielgruppe, finde heraus, wo sie am meisten vertreten ist, was sie sich wünscht, welche Werte sie vertreten. Verschaffe dir einen Überblick über Trends und wäge nicht nur ab, welche davon für deine Brand relevant sind, sondern welche du auch authentisch umsetzen kannst. Und wenn du dich jetzt fragst: Wie soll ich das alles machen? Wie? CALM DOWN AND CALL MEETOME. Wir schwingen uns gern mit dir von Liane zu Liane. 😏



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